26. September 2008
Gegensätze ziehen sich an. Oder aus.
Die Musik war von allen Seiten zu hören, sie hüllte mich ein wie eine warme Decke. Ich konnte nur noch die Augen schließen, leise atmen,den Herzschlag und meinen Puls spüren. Berührend.Pulsierend. Bis in meine Zehenspitzen lief die Musik. Bis in die Zehenspitzen und wieder zurück. Sehnsucht wurde gemildert und noch verschlimmert. Der Tag wurde vergessen. Ich wollte den Moment nicht teilen, da war ich egoistisch.Leise atmend und mit kalten Fingern dachte ich an die nächste Zeit. Kurz.Ging näher zur Musik, sie wurde lauter und ich versank in den Tönen. Tanzte mit geschlossenen Augen,trank ein Schluck Mädchenbier, lachte und tanzte weiter. Weiter und weiter. Neben mir standen ein paar Mädchen, ich schenkte ihnen einen Blick voller Mitleid, denn tanzen konnten sie nicht. Zu hoch waren ihre High Heels und zu halsbrecherisch das Kopfsteinplaster. Sie standen also nur da, mit verschränkten Armen und müden Mundwinkeln. Sahen gelangweilt aus. Zitternd. Ich wollte ihnen meine dicke Wollmütze leihen, aber das würde ihre Frisuren zerstören. Ich wollte sie komplett in meinen Schal einwickeln, aber das würde die Sicht auf ihr Glitzeroutfit nehmen. So kauten sie nur ihr Kaugummi. Monoton. Ohne Spaß. Vielleicht möchten sie einen Schluck Mädchenbier? Mhm. Sie schauten ab und an auf ihr Handy und verlagerten ihr Gewicht auf das andere Bein. Klock. Meine Wangen waren gerötet, mein Makeup längst nicht mehr perfekt. Beschwipst war ich, kichernd, konnte nicht aufhören zu tanzen, meine Mütze hatte schon vor Stunden meine Frisur zerstört und so sah man nur einige blonde Strähnen.Meine Turnschuhe waren nicht sehr sexy und meine Jeans hatte zwei Flecken auf Schienenbeinhöhe. Und da bekam ich ihn. Den Blick voller Mitleid. Von, ja, von den Damen. Ich glaube, sie hätten mir gern ihr Haarspray, ihren Lippenstift und ein Kaugummi geliehen.Vielleicht auch noch ihr Parfüm und etwas Deo. Ihre High Heels und eine Leggins. Ja..sehr,sehr gern.
Niemandsding:
Mia`s kleine Welt
Mein rechter,rechter Platz ist frei...
Ich möchte nicht immer allein schreiben. Irgendwie ist das auch etwas einsam. Und..wer will schon einsam sein? Eben. Kein Mensch.
Niemandsding:
Mia`s kleine Welt,
Niemand wird zu Jedermann
23. September 2008
Kalte Gedanken
Täglich..lasse ich mir die Luft um die Nase wehen. Mal frisch, mal warm, mal windig,mal eisig.
Täglich..fliegen die penetranten Krähen übers Dach. Mal laut, mal leise, mal krächzend, mal streitend.
Täglich..schminke ich mich ab. Mal schnell, mal langsam, mal ungern, mal freudig.
Täglich..ziehe ich eine neue Unterhose an. Mal beherzt, mal weiß, mal schwarz, mal gemustert.
Täglich..trinke ich Mineralwasser. Mal still, mal kohlensäurehaltig, mal eiskalt, mal ekligwarm.
Täglich..lese ich irgendwas. Mal Zeitungen, mal Magazine, mal Blogs, mal Etiketten.
Täglich..öffne ich den Kühlschrank. Mal gelangweilt, mal zögerlich, mal enttäuscht, mal hungrig.
Täglich.. lache ich. Mal laut, mal luftschnappend, mal kichernd, mal albern.
Täglich..schaue ich mir den Mond an. Mal suchend, mal sehnsüchtig, mal verträumt, mal traurig.
Täglich steige ich aus dem Bett. Mal murrend, mal müde, mal entspannt, mal begeistert.
Manchmal höre ich noch deine Stimme. Mal flüsternd, mal lachend, mal erzählend, mal nachfragend. Täglich vermisse ich sie.
Niemandsding:
Mia wird ganz leise
22. September 2008
05.04.2008
Ich habe mich zum Deppen gemacht. De-pp-en. Ich wiederhole es gern langsam.Kann jeder wissen.
Betrunken bin ich auch noch. Ja.
Kichern muss ich. Er musste es auch. Hoffentlich kennt er mich morgen noch.Und wenn nicht? Was ist wenn er mich morgen doof findet. Ne. Stopp. Was ist wenn er mich heute schon doof finedt. Aber- er hat gesagt, dass er mich mag. Also mich ,Mia, mag. Und ich ihn. Ich mag ihn. Wie einfach.Ich muss kichern. Hihihihi.
Gott, bin ich betrunken. Ich habe gesagt, beschwipst. Stimmt nich. Betrunken. Auf meinem Fuß sind zwei Muttermale. Mein Kopf pulsiert. Hicks.Oh, habe ich ihn angelogen? ne. Oder? Bertunken ist wie beschwipst. Ja.
Moregen werde ich den Text löschen. Und veröffentlichen werde ich ihn eh nicht. Tschüß.Und Löschknopf suchen. Ssst und Klick.
Löschknopf wohl doch nicht mehr gefunden. Dafür den Mut es doch zu veröffentlichen. Klick.
Betrunken bin ich auch noch. Ja.
Kichern muss ich. Er musste es auch. Hoffentlich kennt er mich morgen noch.Und wenn nicht? Was ist wenn er mich morgen doof findet. Ne. Stopp. Was ist wenn er mich heute schon doof finedt. Aber- er hat gesagt, dass er mich mag. Also mich ,Mia, mag. Und ich ihn. Ich mag ihn. Wie einfach.Ich muss kichern. Hihihihi.
Gott, bin ich betrunken. Ich habe gesagt, beschwipst. Stimmt nich. Betrunken. Auf meinem Fuß sind zwei Muttermale. Mein Kopf pulsiert. Hicks.Oh, habe ich ihn angelogen? ne. Oder? Bertunken ist wie beschwipst. Ja.
Moregen werde ich den Text löschen. Und veröffentlichen werde ich ihn eh nicht. Tschüß.Und Löschknopf suchen. Ssst und Klick.
Löschknopf wohl doch nicht mehr gefunden. Dafür den Mut es doch zu veröffentlichen. Klick.
Niemandsding:
Mia und die Männer,
Mia`s kleine Welt
21. September 2008
Ohne Happy End.
Nein, diesmal gibt es kein Happy End. Für alle empfindlichen Personen. Taschentücher bereit legen.
Ich brauche neue Sachen. Kleidung, Kleidchen, Jeans, Shirts, Schuhe, Westen, Blusen, Hemdchen, Unterwäsche und überhaupt alles. Dieses Jahr habe ich den enormen Vorteil, dass ich wirklich alles neu brauche, denn in meine alten Sachen passe ich nicht mehr hinein. Schade, aber eine Träne weine ich ihnen nicht nach. Ne.Tschüß, ihr hübschen Sachen. Auf Nimmernimmerwiedersehen.
Daher schlüpfte ich voller Vorfreude in eine entspannte Jeans, die alten Vans mit kleinen Mausiherzen und einen engen (hui, ich betone- engen!) lila Strickpullover.Ein passender Schal und eine Lieblingstasche machten den Shoppingtag perfekt.
Im Auge hatte ich ein kleines Geschäft in der Innenstadt. Flachatmend betrat ich den kleinen Laden. Ich zwängte mich durch die Ständer mit 38, 36 und 34 Pullovern. Da sah ich es. Ein Shirt mit einem zuckersüßen Aufdruck. Wirklich, wirklich süß. Aufgeregt griff ich nach dem ersten Shirt. Der Preis von 19Euro macht es nur noch süßer. Nun der erbarmungslose Blick auf das Größenetikett. XS. Leise musste ich auflachen. Nahm mit zittrigen Händen das nächste Shirt. S. S.! Wahrscheinlich hing hier auch ein XXS- Shirt dazwischen. Ein wenig wie Lotto spielen, die ganze Sache. Zwei Shirts waren noch da. Ich griff zum zweiten Bügel. Aus Gründen der Diskretion, mache ich nun keine Größenangaben mehr. Meine Wangen waren bereits gerötet, mein Schal gelockert,die beschwingte Musik ließ mich schneller in Richting Umkleidekabine laufen. Wie eine Hausdedektivin hielt ich meine Beute in Händen und verdeckte das kleine Schildchen. Eine XXS-Verkäuferin nickte mir aufmunternd zu. Danke. Der Vorhang ließ sich nicht richtig schließen.Für einen kurzen Moment musste ich an Zeiten denken, wo meine Mutter mich noch zum Einkaufen begleitet hat.In dieser Zeit hat man noch Frotteeschlüpfer getragen (hat doch jeder, oder? Falls nicht, nein, habe ich natürlich auch nicht. Habe ich nur mal irgendwo gehört.) und irgendwann wenn man gerade unbekleidet war- riss die geliebte Mutti die Kabine auf. Ja, so fühlte ich mich. Nur ohne Mutti und ohne Frottee. Der Strickpullover rutsche wie ein Schluck Wasser vom dem Höckerchern auf den Boden. Ich zog den Bauch ein.Zuppelte meine BH zurecht und hielt die Luft an. Nahm das Shirt vom Bügel. Ein Arm war durch. Ganz einfach. Hui. Der zweite Arm ebenfalls. Der Kopf. Naja. So halb. War das Shirt Bauchfrei geschnitten? Trägt man doch gar nicht mehr.Und ich schon lange nicht. Ich zog es über meinen Busen. Eng saß es. Atmen konnte ich nicht mehr. Mein Kopf war dunkelrot. Schweißperlen auf der Stirn.Wie sollte ich es jemals wieder ausziehen? Wiedewiede-wie nur?
Nach der Verkäuferin rufen?- Niemals!
-Es einfach anbehalten und lässig rausgehen?- Und die Alarmanlage würde aufschrillen und ich müsste alles erklären? Niemals!
-Elendig in der kleinen Kabine sterben und nach drei Monaten gefunden werden?- Hm..das wäre eine Option- zumal mir dann das Shirt passen könnte- eventuell.
-Es irgendwie versuchen.
Ich entschied mich für "es irgendwie versuchen" und zwängte mich irgendwie aus dem Shirt.Und wenn ich nicht gestorben bin...dann ja dann...
Naja..wer braucht schon wunderwunderschöne Shirts. Mit wunderwunderbaren Aufdrucken. Eben..kein Mensch. Oder so.Nein, keine Angst..ich heule schon nicht. Habe mir auch noch eine tolle Mütze gekauft.
Ich brauche neue Sachen. Kleidung, Kleidchen, Jeans, Shirts, Schuhe, Westen, Blusen, Hemdchen, Unterwäsche und überhaupt alles. Dieses Jahr habe ich den enormen Vorteil, dass ich wirklich alles neu brauche, denn in meine alten Sachen passe ich nicht mehr hinein. Schade, aber eine Träne weine ich ihnen nicht nach. Ne.Tschüß, ihr hübschen Sachen. Auf Nimmernimmerwiedersehen.
Daher schlüpfte ich voller Vorfreude in eine entspannte Jeans, die alten Vans mit kleinen Mausiherzen und einen engen (hui, ich betone- engen!) lila Strickpullover.Ein passender Schal und eine Lieblingstasche machten den Shoppingtag perfekt.
Im Auge hatte ich ein kleines Geschäft in der Innenstadt. Flachatmend betrat ich den kleinen Laden. Ich zwängte mich durch die Ständer mit 38, 36 und 34 Pullovern. Da sah ich es. Ein Shirt mit einem zuckersüßen Aufdruck. Wirklich, wirklich süß. Aufgeregt griff ich nach dem ersten Shirt. Der Preis von 19Euro macht es nur noch süßer. Nun der erbarmungslose Blick auf das Größenetikett. XS. Leise musste ich auflachen. Nahm mit zittrigen Händen das nächste Shirt. S. S.! Wahrscheinlich hing hier auch ein XXS- Shirt dazwischen. Ein wenig wie Lotto spielen, die ganze Sache. Zwei Shirts waren noch da. Ich griff zum zweiten Bügel. Aus Gründen der Diskretion, mache ich nun keine Größenangaben mehr. Meine Wangen waren bereits gerötet, mein Schal gelockert,die beschwingte Musik ließ mich schneller in Richting Umkleidekabine laufen. Wie eine Hausdedektivin hielt ich meine Beute in Händen und verdeckte das kleine Schildchen. Eine XXS-Verkäuferin nickte mir aufmunternd zu. Danke. Der Vorhang ließ sich nicht richtig schließen.Für einen kurzen Moment musste ich an Zeiten denken, wo meine Mutter mich noch zum Einkaufen begleitet hat.In dieser Zeit hat man noch Frotteeschlüpfer getragen (hat doch jeder, oder? Falls nicht, nein, habe ich natürlich auch nicht. Habe ich nur mal irgendwo gehört.) und irgendwann wenn man gerade unbekleidet war- riss die geliebte Mutti die Kabine auf. Ja, so fühlte ich mich. Nur ohne Mutti und ohne Frottee. Der Strickpullover rutsche wie ein Schluck Wasser vom dem Höckerchern auf den Boden. Ich zog den Bauch ein.Zuppelte meine BH zurecht und hielt die Luft an. Nahm das Shirt vom Bügel. Ein Arm war durch. Ganz einfach. Hui. Der zweite Arm ebenfalls. Der Kopf. Naja. So halb. War das Shirt Bauchfrei geschnitten? Trägt man doch gar nicht mehr.Und ich schon lange nicht. Ich zog es über meinen Busen. Eng saß es. Atmen konnte ich nicht mehr. Mein Kopf war dunkelrot. Schweißperlen auf der Stirn.Wie sollte ich es jemals wieder ausziehen? Wiedewiede-wie nur?
Nach der Verkäuferin rufen?- Niemals!
-Es einfach anbehalten und lässig rausgehen?- Und die Alarmanlage würde aufschrillen und ich müsste alles erklären? Niemals!
-Elendig in der kleinen Kabine sterben und nach drei Monaten gefunden werden?- Hm..das wäre eine Option- zumal mir dann das Shirt passen könnte- eventuell.
-Es irgendwie versuchen.
Ich entschied mich für "es irgendwie versuchen" und zwängte mich irgendwie aus dem Shirt.Und wenn ich nicht gestorben bin...dann ja dann...
Naja..wer braucht schon wunderwunderschöne Shirts. Mit wunderwunderbaren Aufdrucken. Eben..kein Mensch. Oder so.Nein, keine Angst..ich heule schon nicht. Habe mir auch noch eine tolle Mütze gekauft.
Niemandsding:
Mia und die Mode,
Mia wird weniger
14. September 2008
Aufruf!
Hui. Es ist mal wieder soweit, ein neuer Podcast und ein neuer Aufruf.
Ich möchte eure Ideen. Mia macht den Herbst romantischer. So oder so ähnlich könnte es heißen. Wildromantisch. Sozusagen. Und wer, bitte schön, möchte keinen wildromantischen Herbst haben. Na? Eben.
Hängt Gedichte auf. Gedichte an Zäune, Bäume, Gartenbänke, in Parks, in Wälder oder an Geschäfte. Wohin auch immer. Ob Liebesgedicht, Herbstgedicht, Elfchen, Zuckersüßes oder Bitterböses..
Macht was ihr wollt..nur schickt mir ein Foto. Oder einen Link.
Bilder,Meinungen, Gedichte per Kommentar oder an :MiaNiemand@web.de
P.S: Und wie immer..Vorschläge, Tipps, Ideen zum Podcast werden immer gern angenommen. Ach..vielleicht hat auch mal jemand Lust mit mir zusammen einen Podcast zu machen...einfach melden.
Ich möchte eure Ideen. Mia macht den Herbst romantischer. So oder so ähnlich könnte es heißen. Wildromantisch. Sozusagen. Und wer, bitte schön, möchte keinen wildromantischen Herbst haben. Na? Eben.
Hängt Gedichte auf. Gedichte an Zäune, Bäume, Gartenbänke, in Parks, in Wälder oder an Geschäfte. Wohin auch immer. Ob Liebesgedicht, Herbstgedicht, Elfchen, Zuckersüßes oder Bitterböses..
Macht was ihr wollt..nur schickt mir ein Foto. Oder einen Link.
Was auch immer..macht den Herbst poetisch-zuckersüß.
Ich freue mich und bin gespannt. Zu gewinnen gibt es ..äh..nichts..außer Ruhm und Ehre, oder so. Aber das ist ja auch schon eine Menge.
Bilder,Meinungen, Gedichte per Kommentar oder an :MiaNiemand@web.de
P.S: Und wie immer..Vorschläge, Tipps, Ideen zum Podcast werden immer gern angenommen. Ach..vielleicht hat auch mal jemand Lust mit mir zusammen einen Podcast zu machen...einfach melden.
Niemandsding:
Mias kleiner Podcast,
Niemand wird zu Jedermann
Ein Atemzug entfernt
Ich sitze da. Auf dem Friedhof. Links von mir das Grab meiner Großeltern und rechts von mir der kleine Brunnen mit drei Gießkannen. Zwei grüne Kannen und eine dunkelblaue. Wobei die dunkelblaue Kanne am besten gießt. Aber das weiß niemand. Ich sitze also so da, auf einer kleinen Mauer, und schaue den Berg hinunter.Großartige Aussicht. Über Felder, Wiesen und Wälder. Der Wind weht um meine Nase und ich ziehe meinen dünnen Schal etwas höher.Es ist ganz still und ich bin allein dort. Die ersten Blätter wehen bereits auf das Grab meiner Großeltern. Gegenüber von meinen Großeltern liegt ein verwildertes Grab. Klein, unscheinbar und zugewachsen. Ich denke kurz nach, naja, ob mir das Grab jemals vorher aufgefallen ist. Ein Grabstein ist nicht zusehen. Ich hüpfe von der Mauer und gehe ungefähr 10Schritte. Efeu, Blätter und wilde Gräser versperren die Sicht. Vorne ganz unscheinbar, ganz klein und kaum sichtbar ein kleiner Stein. Klitzeklein und weiß. Also er war mal weiß. "Hendrik" steht auf ihm. "12.04.07-13.04.07." Ich streiche mir die Haare aus dem Gesicht. Es scheint sich niemand um das Grab zu kümmern.Kurz berühre ich den Stein. Eine kleine Spinne hockt an der hintersten Ecke. Leise gehe ich zurück.Wieder 10Schritte, die kleinen Steine knirschen müde. Ich flüstere meiner Oma etwas zu und nehme einige Blumen aus ihrer Vase und die Kerze von Opa. "Ihr müsst euch heute die Kerze und die Blumen teilen..Ausnahmsweise.."
Die Vase habe ich mit von Frau Maier ausgeliehen. Sie lag hinter ihrem Grab, mit 5 anderen, ein Glas habe ich neben dem Mülleimer gefunden und aus Steinen habe ich ein kleines Herz gelegt.
Frau Mülheim, die noch lebt- aber schlecht laufen kann- hat mir einen kleinen Engel geschenkt und Frau Sauer, die Hälfte ihrer Herbstastern.
Man muss immer versuchen zu teilen, hat mir meine Oma schon beigebracht. Recht hatte sie und sie teilt noch immer. Irgendwie.
Die Vase habe ich mit von Frau Maier ausgeliehen. Sie lag hinter ihrem Grab, mit 5 anderen, ein Glas habe ich neben dem Mülleimer gefunden und aus Steinen habe ich ein kleines Herz gelegt.
Frau Mülheim, die noch lebt- aber schlecht laufen kann- hat mir einen kleinen Engel geschenkt und Frau Sauer, die Hälfte ihrer Herbstastern.
Man muss immer versuchen zu teilen, hat mir meine Oma schon beigebracht. Recht hatte sie und sie teilt noch immer. Irgendwie.
Niemandsding:
Mia wird ganz leise,
Mia`s kleine Welt
8. September 2008
Ähm.
Ich habe da mal ne klitzekleine Frage. Es gibt einfach zu viele Deppen auf der Welt(...)(Oh, und während ich den Satz zu Ende denke, fällt mir auf, dass ich gelogen habe. Ich hätte da mal zwei/drei Fragen.) Also..es gibt viele Deppen auf der Welt. Irgendwie ziehe ich die wohl magisch an und so kommentieren sie gern bei mir oder schicken mir Mails.
Frage 1: Geht das anderen Mädels auch so?
Frage 2: Wenn ich die anonymen Kommentare ausschalte..ähm..dann können auch viele andere nicht mehr kommentieren.Richtig?
Frage 3:Hat jemand einen Minikinderriegel für mich? Tausche auch gegen..ähm..gegen.. drei Glitzeraufkleber, oder so.
Frage 1: Geht das anderen Mädels auch so?
Frage 2: Wenn ich die anonymen Kommentare ausschalte..ähm..dann können auch viele andere nicht mehr kommentieren.Richtig?
Frage 3:Hat jemand einen Minikinderriegel für mich? Tausche auch gegen..ähm..gegen.. drei Glitzeraufkleber, oder so.
Niemandsding:
Niemand wird zu Jedermann
7. September 2008
Zitronenblubberblasen
"Zitronenbonbons helfen. Immer. Also mir helfen sie immer. Nehmen sie sich nur eins.." die ältere Dame hielt mir ein kleines quietschgelbes Bonbon hin. Auf der durchsichtigen Folie waren kleine Blubberblasen. "Immer wenn es mir nicht so gut geht, kaufe ich mir eine Tüte. Naja. Eigentlich war das etwas gelogen. Ich,ähm, habe immer eine Tüte zu Hause und eine Tüte in der Handtasche. Man weiß ja nie wann der nächste Notfall kommt. Oder?" Leise musste ich lächeln. "Sehen sie..sehen sie... sie haben es noch nicht einmal gegessen und lächeln schon wieder. Sie drückte mir das Bonbon in die Hand und hielt mir ein zweites hin. "Für den nächsten Notfall. Glauben sie es mir, mit Zitronenbonbons überlebt man alles.Alles." Vorsichtig wickelte ich die Folie ab. Das Bonbon klebte etwas an dem Einpackpapier. Schnell steckte ich es in den Mund und ein zuckersüßes Zitronenaroma breitete sich aus. Süß wie Zitronensprudel.Ich musste dran denken, wie ich als Kind ,ab und an, Zitronensprudel trinken durfte. Das war immer großartig. Denn eigentlich gab es bei uns nur Mineralwasser.Zitronensprudel habe ich dann immer ganz langsam und mit Strohalm getrunken. Der Strohhalm war aus Plastik, in sich gedreht und verknotet. Himmelblau mit Glitzer war er. Allerdings musste man ihn immer festhalten. Denn durch das gedrehte Knotenwirrwarr war er im oberen Bereich zu schwer und ist so jedes Mal aus dem Glas gekippt. Hat mich aber nicht gestört. Nie.
Das Bonbon kitzelte im Mund. So wie auf der Packung kribbelten kleine Blubberblasen auf der Zunge. Fast hätte ich gelacht. "Na? Es macht glücklich, oder?" Die Dame sah mich mit großen Augen an, während ich mein Gesicht verzog. "Ja, es macht glücklich. Danke sehr." Lächelnd stand die Dame auf. Drückte mir noch ein weiteres Bonbon in die Hand und ging schlurfend weiter. "Machen sie es gut. Viel Glück noch und einen schönen Tag." "Danke, den wünsche ich ihnen auch..."
Das ich eigentlich etwas gelogen habe, naja, das habe ich ihr verschwiegen..vielleicht um sie glücklich zu machen. Denn unglücklich war ich nicht. Gar nicht. Nicht mal ein klitzekleinwenig.
Das Bonbon kitzelte im Mund. So wie auf der Packung kribbelten kleine Blubberblasen auf der Zunge. Fast hätte ich gelacht. "Na? Es macht glücklich, oder?" Die Dame sah mich mit großen Augen an, während ich mein Gesicht verzog. "Ja, es macht glücklich. Danke sehr." Lächelnd stand die Dame auf. Drückte mir noch ein weiteres Bonbon in die Hand und ging schlurfend weiter. "Machen sie es gut. Viel Glück noch und einen schönen Tag." "Danke, den wünsche ich ihnen auch..."
Das ich eigentlich etwas gelogen habe, naja, das habe ich ihr verschwiegen..vielleicht um sie glücklich zu machen. Denn unglücklich war ich nicht. Gar nicht. Nicht mal ein klitzekleinwenig.
Niemandsding:
Mia`s kleine Welt
4. September 2008
6 Herzensmonate
Mein Herz ist kleiner als andere Herzen. Sagte mir mal ein Arzt.Ärzte müssen so etwas wissen.Mein Herz ist größer als andere Herzen. Sagte mir immer meine Oma. Und Omas kennen sich da aus.
Mein Herz ist kitschiger als andere Herzen. Sagte mir mal ein Freund. Freunde sehen das.
Mein Herz ist ein Mädchenherz. Sagte mir mal ein kleines Mädchen. Und Mädchen, genau, fühlen andere Mädchenherzen.
Mein Herz hat gar keine echte Herzform. Sagte mir mal ein kleiner Junge. Und kleine Jungs wissen alles.
Mein Herz ist eiskalt. Sagte mir mal ein Mann. Aber Männer können sich auch mal täuschen.
Mein Herz kann nicht lieben. Sagte mir mal ein unglücklich Verliebter. Aber unglücklich Verliebte wissen nicht alles.
Mein Herz ist rosarot. Sagte mir mal eine Freundin. Freundinnen wissen, hingegen immer alles.
Mein Herz ist zu sensibel. Sagte mir mal eine Nachbarin. Nachbarinnen kennen alle Geheimnisse.
Mein Herz ist Schokoladensüchtig. Sagte mir mal mein Vater. Väter kennen die Herzen ihrer Töchter.
Mein Herz ist sehr mitfühlend. Sagte mir mal eine alte Dame. Und alte Damen zieht so etwas an.
Mein Herz gehört seit 6Monaten dir. Sagte ich mir mal. Und ich muss es wissen, sagt mir zumindest mein Herz.
Niemandsding:
Mia und die Männer,
Mia`s kleine Welt
Abonnieren
Posts (Atom)