Jetzt ist es da.
Das große Dilemma.
Wovon ich rede?
Nunja. Es ist so. Wisst ihr, in letzter Zeit, habe ich oft Lust Texte zu schreiben. Worte zu sammeln und zu sortieren. In eine hübsche Reihenfolge zu packen. Irgendwie angeordnet, dass sie euch und mir Freude bereiten.
Lange habe ich diese Lust nicht mehr in mir gespürt. Jetzt ist sie da, kribbelt in meinen Fingerspitzen.
Und dann das.
Mein Laptop gibt seinen Geist auf. Aus. Kaputt. Es funktioniert nichts mehr.
Einfach so.
Es wird noch eine Weile dauern, bis ich einen neuen Laptop habe. Derweil notiere ich alles auf Papier.
Ich habe euch nicht vergessen.Bitte vergesst mich auch nicht.
Liebe Grüße
Eure Mieze. Miau.
20. Januar 2011
10. Januar 2011
Wortlos
Mich zu verstehen ist nicht immer einfach.
Man braucht dazu:
Geduld, Liebe, Lächeln, Stärke.
Ich glaube, wenn man mich verstehen will, dann braucht man mehr als nur ein Wörterbuch.
Man braucht dazu:
Arme, Augen, Herz, Fantasie.
Ein Übersetzer kann hilfreich sein aber nicht immer weiterhelfen.
Man braucht zusätzlich:
Worte, Ohren, Gefühl, Stärke, Schwäche.
Ich verstehe mich manchmal selbst nicht.
Zuviel Wirrrwarrrhochtiefhinhergefühlsduseleimädchengedankenbrei.
Wenn ich dann nicht weiter weiß,
keine Antwort finde. Mich nicht verstehe.
Dann ja dann- hilfst du mir weiter.
Du verstehst mich.
Ohne viele Worte.
Man braucht dazu:
Geduld, Liebe, Lächeln, Stärke.
Ich glaube, wenn man mich verstehen will, dann braucht man mehr als nur ein Wörterbuch.
Man braucht dazu:
Arme, Augen, Herz, Fantasie.
Ein Übersetzer kann hilfreich sein aber nicht immer weiterhelfen.
Man braucht zusätzlich:
Worte, Ohren, Gefühl, Stärke, Schwäche.
Ich verstehe mich manchmal selbst nicht.
Zuviel Wirrrwarrrhochtiefhinhergefühlsduseleimädchengedankenbrei.
Wenn ich dann nicht weiter weiß,
keine Antwort finde. Mich nicht verstehe.
Dann ja dann- hilfst du mir weiter.
Du verstehst mich.
Ohne viele Worte.
Niemandsding:
Mia und die Liebe
9. Januar 2011
Herr Kirschbaum
Ich kenne einen Mann. Der heißt: Herr Kirschbaum.
Ich weiß weder seinen Vornamen noch sonstige Hobbys von ihm.
Ich kenne nur seinen Namen.
Nachnamen. Um es ganz genau zu sagen.
Herr Kirschbaum wohnt in einem Einfamilienhaus. Braunes Dach. Weiß gestrichen.
Sein Hund heißt Cherry.
Cherry Kirschbaum.
Einen Kirschbaum hat Herr Kirschbaum aber nicht. Schade. Irgendwie. Das hätte durchaus humorvoll sein können. Ist es nun aber nicht. Da es ja keinen gibt.
Herr Kirschbaum hat eine Kiefer im Vorgarten. Und eine Hecke ,die im Frühjahr schrecklich stinkt und im Winter schrecklich sticht. Dornen. Ihr versteht was ich meine.
Diese Hecke wird nie geschnitten. Da ist Herr Kirschbaum sehr streng.
Warum sie nie geschnitten wird? Das habe ich mich auch lange Zeit gefragt. Die Nachbarn sagen: " Der alte Knacker ist zu faul und zu geizig für eine Heckenschere."
Während sie sich aufregen und das sagen, läuft Herrkirschbaum mit wehenden, weißem Haar und Feinrippunterhemd durch den Vorgarten.
Er wirkt oftmals mürrisch. Unfreundlich. Lustlos.
Er geht mit Cherry die Straße rauf und eilig wieder runter. Die Vorhänge sind meistens zugezogen.
Seine Frau lebt nicht mehr.
Herr Kirschbaum ist halt so da. Man regt sich über ihn auf und er zieht die Vorhänge zu während Cherry leise bellt.
Ich kenne Herrn Kirschbaum nicht. Also nicht persönlich. Ich weiß wo er wohnt. Ich kenne sein Haus und seine Hecke.
Gestern stand er im Vorgarten. Meine dunkelblaue Daunenjacke ratschte an der Hecke entlang.
"Der Spinner schneidet nie seine Hecke. Der ist zu faul. Aber im Frühjahr zeige ich den an. Der ist verpflichtet den Gehsteig freizuhalten. Jaha." Ein Nachbar regte sich lauthals auf und verschwand ebenso laut im Haus gegenüber.
Herr Kirschbaum schaute etwas betroffen. Cherry sabberte vor sich hin. ( Übrigens- ein Langhaardackel)
"Herr Kirschbaum?" "Mhm?" " Sagen Sie, warum schneiden sie ihre Hecke nicht?Ich meine, nur so ein wenig?" Herr Kirschbaum schaute mich an. Lange. " Ich kann sie nicht schneiden. Wissen sie, es brüten so viele Vögel in ihr. So viele Nester. Würde ich die Hecke stutzen, würden sie verschwinden und sich andere Brutstellen suchen. Ich möchte sie nicht verscheuchen. Sie sind so..so..klein..und so...liebenswert. Ich mag sie einfach. Verstehen sie mich. Manchmal muss man nur genauer hinsehen. Schauen sie mal in die Hecke hinein. Dort sehen sie soviel mehr als nur Dornen und Geäst." Fast hat er gelächelt." Man sieht dort soviel hübsches. Einzigartiges. Ein kleines Wunderwerk."
Ich habe genauer hingesehen. Ja. Wirklich.
Ja, Herr Kirschbaum ist wirklich liebenswert.
Herr Kirschbaum schaute etwas betroffen. Cherry sabberte vor sich hin. ( Übrigens- ein Langhaardackel)
"Herr Kirschbaum?" "Mhm?" " Sagen Sie, warum schneiden sie ihre Hecke nicht?Ich meine, nur so ein wenig?" Herr Kirschbaum schaute mich an. Lange. " Ich kann sie nicht schneiden. Wissen sie, es brüten so viele Vögel in ihr. So viele Nester. Würde ich die Hecke stutzen, würden sie verschwinden und sich andere Brutstellen suchen. Ich möchte sie nicht verscheuchen. Sie sind so..so..klein..und so...liebenswert. Ich mag sie einfach. Verstehen sie mich. Manchmal muss man nur genauer hinsehen. Schauen sie mal in die Hecke hinein. Dort sehen sie soviel mehr als nur Dornen und Geäst." Fast hat er gelächelt." Man sieht dort soviel hübsches. Einzigartiges. Ein kleines Wunderwerk."
Ich habe genauer hingesehen. Ja. Wirklich.
Ja, Herr Kirschbaum ist wirklich liebenswert.
Niemandsding:
Mia`s kleine Welt
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